艺术品租赁/艺术品出售
Art for Sale / Art for Rent
Falls Sie ein Kunstwerk mieten möchten, sprechen Sie mich bitte einfach an!
Künstler des Monats Oktober: Dong Xiaozhuang
cool breeze (from lotus series), 2016
acrylic on canvas, 120 x 90 cm, Preis auf Anfrage
soft beauty (from lotus series), 2016
acrylic on canvas, 90 x 120 cm, Preis auf Anfrage
in dream (from lotus series), 2017
acrylic on canvas, 100 x 100 cm, Preis auf Anfrage
Künstler des Monats September: Zhang Jian

abstract composition no. 01, 2013, print on fine art paper, 45 x 60 cm, Edition 10 (+ 1 Artist Print), Preis: 600 ,- €
abstract composition no. 02, 2013, print on fine art paper, 60 x 45 cm, Edition 10 (+ 1 Artist Print), Preis: 600 ,- €
abstract composition no. 03, 2013, print on fine art paper, 65 x 40 cm, Edition 10 (+ 1 Artist Print), Preis: 600 ,- €
abstract composition no. 04, 2013, print on fine art paper, 50 x 65 cm, Edition 10 (+ 1 Artist Print), Preis: 600 ,- €
Künstler des Monats August 2022: Zhang Xiuzhu
Skulptur, „Wiedergeburt NT No. 138“, 2017/2019, Keramik/Stahl/Zement/Silizium,
82 x 87 x 60 cm, 20.000,- EUR
Skulptur, „Wiedergeburt NT No. 139“, 2017/2019, Keramik/Stahl/Zement/Silizium,
81 x 89 x 56 cm, 20.000,- EUR
„Wiedergeburt HT No. 06″ , 2017 – 2019, Keramik/Stahl/Eisennägel auf Leinen,
100 x 80 cm, 15.000,- EUR
„Wiedergeburt HT No. 06″ , 2017 – 2019, Keramik/Stahl/Eisennägel auf Leinen,
100 x 80 cm, 15.000,- EUR
Künstler des Monats Juli 2022: Waqi Bihuo
liangshan yi woman, 2016, oil on linen, 60 x 80 cm, Preis auf Anfrage
mama’s story, 2021, oil on linen, 100 x 80 cm, Preis auf Anfrage

lovers, 2008, oil on linen, 110 x 105 cm, Preis auf Anfrage

dancer, 2008, oil on linen, 110 x 105 cm, Preis auf Anfrage
Künstler des Monats Juni 2022: Ma Keqie
o.T. Nr. _01, 2021, Tusche auf Papier, 26 x 18 cm, Preis auf Anfrage
o.T. Nr. _02, 2021, Tusche auf Papier, 18 x 26 cm, Preis auf Anfrage
o.T. Nr. _02, 2021, Tusche auf Papier, 18 x 26 cm, Preis auf Anfrage
o.T. Nr. _02, 2021, Tusche auf Papier, 18 x 26 cm, Preis auf Anfrage
Künstler des Monats Mai 2022: Datang Zhuoma

Tibetische Landschaft Nr. 01, 2017, Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm, Preis auf Anfrage
Tibetische Landschaft Nr. 02, 2017, Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm, Preis auf Anfrage
Tibetische Landschaft Nr. 03, 2014, Öl auf Leinwand, 50 x 50 cm, Preis auf Anfrage
Tibetische Landschaft Nr. 04, 2019, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, Preis auf Anfrage
Künstler des Monats April 2022: Jiang Li

Blauer Rhythmus, 2018, Aquarell auf Papier, 43 x 115 cm, Preis auf Anfrage

Die Wiedergeburt des Lichts, 2014, Aquarell auf Papier, 74 x 104 cm, Preis auf Anfrage

Die rote Landschaft in der Erinnerung Nr. 01, 2020, Aquarell auf Papier, 107 x 191 cm, Preis auf Anfrage

Die rote Landschaft in der Erinnerung Nr. 02, 2020, Aquarell auf Papier, 60 x 85 cm, Preis auf Anfrage
Künstler des Monats März 2022: Tang Zhigang
Die Welt der Pools, 2020, Aquarell auf Papier, 81 x 146 cm, Preis auf Anfrage
Eisenfässer, 2022, Aquarell auf Papier, 13 x 18 cm, Preis auf Anfrage
Landschaftliches Fragment, 2015, Öl auf Leinwand, 115 x 170 cm, Preis auf Anfrage
Versuchung, 2021, Öl auf Leinwand, 170 x 110 cm, Preis auf Anfrage
Künstler des Monats Dezember 2021: Zhuoran Huang
Dancer No_03, 2019, oil / acrylic on paper, 73 x 52 cm, Preis auf Anfrage
Dancer No_04, 2019, oil / acrylic on paper, 73 x 52 cm, Preis auf Anfrage
Dancer No_05, 2019, oil / acrylic on paper, 73 x 52 cm, Preis auf Anfrage
Dancer No_06, 2019, oil / acrylic on paper, 73 x 52 cm, Preis auf Anfrage
Künstler des Monats November 2021: Torsten Schumann

Tousled, 2015
Fine Art Pigmentprint, gerahmt mit Museumsglas, 50 x 40 cm, Edition: 7 + 2 AP, Preis auf Anfrage
The Pursuit of More, 2016
Pigmentprint on baryta, gerahmt mit Museumsglas, 80 x 80 cm, Edition: 7 + 2 AP, Preis auf Anfrage
Toothgum & Nail, 2015
Pigmentprint on baryta, gerahmt mit Museumsglas, 80 x 60 cm, Edition: 7 + 2 AP, Preis auf Anfrage
Night and Day, 2019
Pigmentprint on baryta, gerahmt mit Museumsglas, 80 x 60 cm, Edition: 7 + 2 AP, Preis auf Anfrage
Künstler des Monats Oktober 2021: Wu Yinghong
Kindheitstraum, 1995, Gouache auf Papier, 50 x 35 cm, Preis auf Anfrage
Landschaft, 1997, Öl auf Leinwand, 45 x 60 cm, Preis auf Anfrage
o.T., 1997, Öl auf Leinwand, 60 x 45 cm, Preis auf Anfrage
Sommernacht, 2017, Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm, Preis auf Anfrage
Künstler des Monats September: Datang Zhuoma
Tibetische Landschaft Nr. 01, 2019, Acryl /Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, Preis auf Anfrage
Tibetische Landschaft Nr. 02, 2019, Acryl /Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, Preis auf Anfrage
Tibetische Landschaft Nr. 03, 2019,Öl auf Leinwand, 50 x 50 cm, Preis auf Anfrage
Datang Zhuoma ist im Jahr 1964 in Deyang, Sichuan geboren. 1983 absolvierte sie ihr Kunststudium an der Pädagogischen Akademie in Chengdu. Sie ist mehrfach Preisträgerin bei dem Art Festivals in China, sie arbeitet als Professorin am ABA Teachers College und lebt in Aba und Chengdu.
Über die Arbeit von Datang Zhuoma:
Die Gemälde von Datang Zhuoma sind abstrakt und impressionistisch, aber nicht nur das. Fragmente von Emotionen werden durch kontraststarke Farbblöcke und Striche dargestellt. Damit wird damit eine seelische Kraft vermittelt. Ein einzigartiger Frieden und eine spirituelle Atmosphäre des Schneelandes verbreitet sich in ihren Werken. Mit einer östlichen Hand greift sie zum westlichen Pinsel und malt ein Bild des Herzens von Chinesen. Die Ölfarben in ihrer Hand besitzen eine Zauberkraft – was für ein Glück für die Farben! – und damit zeigt sie den Betrachtern die einzigartigen Landschaften von Tibet.
CHEN Dahua (Dichter)
Künstler des Monats August 2021: Peter Lindenberg

Peter Lindenberg, „Kölipri“, 2010, Öl auf Leinwand, 135 x 50 cm, Preis auf Anfrage

Peter Lindenberg, „Garten III, 2010, 130 x 50 cm, Preis auf Anfrage

Peter Lindenberg, „Tölpe“, 2010, Öl auf Leinwand, 100 x 180 cm, Preis auf Anfrage

Peter Lindenberg, „Zwei Enten“, 2010, Öl auf Leinwand, 135 x 180 cm, Preis auf Anfrage
„Stark Nature Works“ – Peter Lindenberg erobert die Natur zurück für die Kunst im 21. Jahrhundert
Um Peter Lindenbergs Arbeite einordnen zu können, ist ein Blick auf ihren größeren Entstehungskontext Anfang des 21. Jahrhunderts sinnvoll: In unserer existenziellen Befindlichkeit sind wir heute wie nie zuvor in der Kulturgeschichte geprägt von einer sekundären Bilderflut, die durch ihre mediale Aura unsere primäre Wahrnehmung von Natur immer stärker virtualisiert. Internet, TV, Zeitungen und Bücher verschleiern unser Verhältnis zur Natur sinnlich und auch sinnhaft der ursprüngliche Blick, das authentische Sentiment und die gedankliche Ruhe sind längst verloren im über-technisierten Alltagskosmos. Und doch eigentlich sinnlicher und intellektueller Reflexion gewidmete Kunst verweigert sich dem Problem seit langem: Nach vielen verschiedenen modernen Kunst-Phasen bindet Natur weiterhin nicht statt in der Kunst, vor allem nicht in ihrem Leitmedium, der Malerei. 180 Jahren nach der emanzipatorischen „Schule von Barbizon“, die die unromantische künstlerische Wahrnehmung von Natur eroberte, sind Monets Seerosen, van Goghs Kornfeld und wenige Land Art Works die singulären Kunst-Statements zum Topos. Eine urbanistisch fixierte konzeptuelle Avantgarde ignorierte damit zudem den gesellschaftliche Leitdiskurs der letzten 50 Jahre über Technologie und Umwelt ganz im Habitus modernistischer „Coolness“. Der eigentliche Grund aber: Natur in der Kunst leidet an einer spezifischen Paradoxie. Als un- oder gar anti-artifizielles Thema per se widersetzt sich Natur einer reflexiv über-formenden Gestaltung – „Natur Kunst“ darf nicht „künstlich“, also unnatürlich sein … und eben auch nicht kitschig oder schön… was tun in diesem Dilemma?!
Hier versucht Peter Lindenberg mit seinen „Stark Nature Works“ (auf deutsch: Krasse Natur“) neue Wege einer ästhetisch eigensinnigen Beschreibung jenseits eines naturalistischen oder gar romantischen Blicks. Und ohne epigonal zu werden, denkt er zugleich die Errungenschaft moderner Kunst mit, um sie so möglichst zu übersteigern. Es entsteht eine Balance von authentischer Sujet Wahrnehmung und verfremdender Beschreibung, die sich wie eine Zwischenschicht darüber legt als fiktionales Element, als produktive Rückprojektion der subjektiven Empfindung. Typisch dafür ist die meist metaphorische Repräsentierung von Landschaften: oft liegt ein mächtiger Querriegel im als Vordergrund erwarteten Bildbereich, darüber schiebt sich ein anderer, den wir als Himmel konnotieren – in der Summe das, was wir als Landschaft bezeichnen. Kleinere Natur-Elemente werden ähnlich durch Symbole chiffriert, wie durch die pralle Kapsel der Mohnblume als wieder kehrendem „Zeichen“ für Pflanzen. Es entsteht ein Spannungsfeld von großer Gesamt Ordnung und filigranem Detail Chaos, dabei verbindet sich die vordergründige Expression verbindet sich mit hintergründiger Konstruktion. Durch den sprichwörtlich „stark(en)“ Strich mit enormer Textur sind die Bilder dabei nie „malerisch“ Sie gewinnen eine sinnliche, 3-dimensionale Präsenz, die dem Betrachter das nackte, blanke, schiere, krasse „Natürlich“ entgegen bringt. Dieser ist gezwungen, seine Sehgewohnheiten die Frage zu stellen – weil die re-konstruierten Landschaften und Tierbilder nicht unmittelbar als solche zu erkennen sind. Erst in der Synthese von wissentlicher Deutung und vor-kognitiver sinnlicher Wahrnehmung gelingt Verständigung in einem kreativen Prozess seitens des Betrachters. Besonderes pointiert finden wir diesen Ansatz in den „Versteckten Tieren“, zunächst einfachen Vexierrätseln, die spontan auffordern zur Entdeckung von im Bildtitel angebenden Tieren. Durch die maltechnisch verfremdende Darstellung entwickelt sich aber ein ästhetisches Spiel mit Erwartungen, das uns die dramatische Bedeutung von Natur als Umwelt vor Augen führt: irgendwann sind die verborgenen Tiere nicht nur in der Natur versteckt, sondern vielleicht ganz verschwunden. Und somit entzieht sich die „stark(en)“ Naturmalerei Peter Lindenbergs dem potenziellen Vorwurf des Romantizismus, weil heutzutage in Anlehnung an Brecht – ein Gespräch über Bäume eben kein Verbrechen ist, sondern eine gesellschaftliche und künstlerische Notwendigkeit. Peter Lindenbergs „Starke Nature Works“ sind ein fulminanter Beitrag zur sinnlichen und geistigen Emanzipation gegen die mediale Verschleierung von Natur in einer über-virtualisierten Technik-Umwelt, Protest gegen die völlige sinnliche Anästhesierung und unreflektierten künstlerischen Mainstream. Und damit ein überfälliger Beitrag zum globalen gesellschaftlichen Bewusstseins. !
Text von Thomas Hegemann, M.A.
Künstler des Monats Juli 2021
after snowstorm no. 01, 2009, water color on paper, 54 x 78 cm, Preis auf Anfrage!
after snowstorm no. 01, 2009, water color on paper, 54 x 78 cm, Preis auf Anfrage!
after snowstorm no. 03, 2009, water color on paper, 54 x 78 cm, Preis auf Anfrage!
sea, 2016, water color on paper, 81 x 147 cm, Preis auf Anfrage !
Künstler des Monats Juni 2021: Fu Liming

Farbe & Formen Nr. 03, 2017, Print auf Fine Art Papier, 80 x 80 cm (gerahmt),
Edition 10 (+ 1 Artist Print), Preis auf Anfrage

Farbe & Formen Nr. 04, 2017, Print auf Fine Art Papier, 80 x 80 cm (gerahmt),
Edition 10 (+ 1 Artist Print), Preis auf Anfrage

Farbe & Formen Nr. 01, 2017, Print auf Fine Art Papier, 80 x 80 cm (gerahmt),
Edition 10 (+ 1 Artist Print), Preis auf Anfrage

Farbe & Formen Nr. 02, 2017, Print auf Fine Art Papier, 80 x 80 cm (gerahmt),
Edition 10 (+ 1 Artist Print), Preis auf Anfrage
Über die abstrakte Fotografie von Fu Liming
Zuhören und Ankommen
Juzi
Die Werke von Fu Liming sind meistens durch Veränderung der geometrischen Muster erzeugt. Mittels Formen und Farben wird ein reichhaltiger Bildaufbau geschaffen, farbenprächtig, sanft und geschmackvoll. Eine Harmonie ist in Veränderungen gelungen, innerer Rhythmus und Ordnung werden auf eine scheinbar unordentliche Weise gefühlt. Es wird eine gleichzeitig poetische und besondere Atmosphäre geschaffen.
In den Werken von Fu Liming sehe ich jedoch eine andere Möglichkeit der Fotografie, und zwar durch Licht und Schatten bis zum Wesen aller Sachen und Dinge durchzugehen. Fotografie ist hier nicht das Ganze von der Fotografie, sondern nur ein technisches Mittel, ein Werkzeug für das Suchen nach dem Wesen, wie ein Bohrer für die geologische Arbeit – ein Werkzeug, mit dem man die Geheimnisse der Erdkruste untersucht. Das erinnert mich an die Identifizierung von Fu als Anhänger des „WuGan-ismus”.
Genau wie es im „WuGan-Manifest“ heißt: heutzutage verlangt die Zeit von der Kunst keine ewige Poesie mehr, sondern erneuerten Anfang und Auftritt einer freien Mensch-Gegenstand-Beziehung im Hintergrund der modernen Krise. Es ist wichtig, die Kraft der Interaktion und des gegenseitigen Einflusses von Menschen und Gegenstand im freien Spiel und in einer nichtfunktionalen Beziehung zu entdecken, den Glanz und die Offenheit des „Gegenstands“ unter der Voraussetzung von Respekt, Pflege und Betreuung zu schützen, eher die Kraft von dem Gegenstand selbst als die von der Funktion im freien Gegenstand-Mensch-Spiel ständig aufrecht zu erhalten, zu erneuern und zu zeigen.“
Ich hochschätze und bewundere die WuGan-isten für ihre scharfen Blicke und visionäre Gedanken. Nach meinem Verständnis, ist WuGan-ismus eine Art von Zuhören, Verstehen und Suchen, ein Kommunikationsmittel mit allen Dingen für heutige Menschen, die sich immer in Eile und Ungeduld befinden. Er ist auch eine Weise, die Seele mit dem Körper Schritt halten zu lassen.
Diese Art des Zuhörens ist das Zuhören aller Dinge und des Herzens, die wir Tag für Tag entfremden, als wir hinter der Zeit laufen. Bei diesem Zuhören kehren alle Dinge zu ihrem Wesen zurück, entspannt sich die erschöpfte Seele und werden die gefesselten Gedanken freigelassen. Dabei denkt man erneut über seinen Ausgangspunkt bzw. die ursprüngliche Absicht und fühlt die Herrlichkeit der Quelle.
Durch den WuGan-ismus von Fu Liming entsteht ein klares Kreationskonzept und der starke Entdeckergeist. Er strebt nach einer Ankunft von der Sensibilität zur Rationalität, vom „Gegenstand“ zum „Herzen“, von der Seele des Gestalters zu der des Zuschauers. Seine Fotowerke auf dieser Ausstellung sind eine Gegenbewegung gegen die traditionelle Fotografie, die das Licht und den Schatten allzu betont, und sind ein experimentelles Ergebnis von seiner Suche nach anderen Möglichkeiten der Fotografie. In seinem Experiment belichtet er wiederholt und kontrolliert angemessen seine Aufnahmeobjekte, um die Eigenschaften von dem Gegenstand selbst abzuschwächen und in eine andere visuelle Gestalt zu verfremden. In der neuen visuellen Gestalt wird das Licht und der Schatten nicht sehr stark hervorgehoben, sondern wird mehr Wert auf die Schönheit, Aufbauweise und Farben des Bildes gelegt. Das so entstandene reichhaltige Bild bietet uns mehr Möglichkeiten es zu schätzen. Offensichtlich hat FU dieses Ziel erreicht. Diese Abstraktion aus den konkreten Figuren gibt uns einen Wunsch zu fliegen und macht uns nachdenklich.
Das Fühlen des Gegenstands ist nach unten gerichtet, nach dem Wesen suchend, die Abstraktion ist jedoch nach oben gerichtet, den Himmel berührend. Dies ist wie die Erde und der Himmel: die eine ist gewiss, der andere ist hoch und weit, aber die beide hängen immer zusammen und können nicht voneinander getrennt werden, für keinen Augenblick. Diese Fotowerke von FU Liming sind sowohl gegenständlich, als auch abstrakt.
Der russische Schriftsteller Tschechow sagte, dass die Kunst uns Flügel verschenke und uns weit entfernt bringe. Die abstrakte Fotografie von Herrn FU Liming bringt uns auch in die Ferne, an einen wunderbaren Ort, wo der Gegenstand und das Ich einander verstehen, miteinander zusammenschließen und ineinander das Endziel finden.
Mai 2017, Dalian
Juzi, Dichterin, Kunstkritikerin
Künstler des Monats Mai 2021: Xu Liaoyuan
„untitled, 2016, mixed media on canvas, 140 x 120 cm, Preis auf Anfrage
„untitled, 2016, mixed media on canvas, 140 x 120 cm, Preis auf Anfrage
untitled, 2016, mixed media on canvas, 140 x 120 cm, Preis auf Anfrage
untitled, 2016, mixed media on canvas, 140 x 120 cm, Preis auf Anfrage
Künstler des Monats April 2021: Ma Keqie und Waqi Bihuo
Waqi Bihuo: „clouds in the sky“, 2006, oil on canvas, 100 x 80 cm, Preis auf Anfrage
Waqi Bihuo: „river“, 2006, oil on canvas, 110 x 100 cm, Preis auf Anfrage
Ma Keqie: „winter landscape no. 01“ (aus der Serie „Liangshan Gebirge“), 2017,
oil on canvas, 90 x 100 cm, Preis auf Anfrage
Ma Keqie: „winter landscape no. 02“ (aus der Serie „Liangshan Gebirge“), 2018,
oil on canvas, 90 x 100 cm, Preis auf Anfrage
Künstler des Monats März 2021: Dong Xiaozhuan
Lotus Nr. 01, 2016, Acryl auf Leinwand, 50 x 60 cm, Preis auf Anfrage
Lotus Nr. 02, 2016, Acryl auf Leinwand, 50 x 60 cm, Preis auf Anfrage
Lotus Nr. 03, 2016, Acryl auf Leinwand, 50 x 60 cm, Preis auf Anfrage
Lotus Nr. 04, 2016, Acryl auf Leinwand, 50 x 60 cm, Preis auf Anfrage
About Dong Xiaozhuang´s Artworks
There can be no doubt that Dong Xiaozhuang is one of these artists who can best represent modern Chinese art spirit. His painting is full of the soul of modern art. building up a unique perspective connecting between traditional and modern, China and the World.
Those hazy, mysterious and dreamily colorful expressions with obvious modality are the extension of Dong Xiaozhuang´s dreams and thought, looking familiar, but inexplicable. „Lotus“ is the symbol of Dong Xiaozhuang, which is also reconstructed in his painting are became more mysterious and wild as the ultimate symbol of life and loneliness.
Facing Dong Xiaozhuang´s Painting. It is not difficult to sense tension, note and consonance. Deep and illusion are no longer confronted. Minimalist and complex means got unified. The difference of logic between expressionsim and fantastic realism is a formidable obstacle, but they are perfect digested in Dong xiaohuang´s painting, from the picture to the spirit, the communication is undoubtedly direct.
Art International Gallery Chengdu
Künstler des Monats Februar 2021: Bao Weifeng
Im Wald 14 (Serie), 2019, Acryl und Tusche auf Leinwand, 90 x 60 cm, Preis: 3.000 ,- €
Die Spuren 7 (Serie), 2018, Acryl und Tusche auf Leinwand, 180 x 150 cm, Preis: 6.500 ,- €
Die Spuren 8 (Serie), 2018, Acryl und Tusche auf Leinwand, 180 x 150 cm, Preis: 6.500 ,- €
Die Spuren 16 (Serie), 2020, Acryl und Tusche auf Leinwand, 140 x 85 cm, Preis: 4.500 ,- €
Bao Weifeng über seine Arbeit
Ich mache mir schon lange Gedanken darüber, was und wie ich male. Male ich nur, was ich gesehen habe? Beginnt ein Bild ausgehend von der Sensualität oder vom Verstand? Was ist Malerei überhaupt? Mit solchen Fragen versuche ich die Malerei auch wie eine Denkweise aufzufassen.
Ich fühle mich oft, wenn ich male, wie ein Blinder auf dem Weg. Auf mein Herz stütze ich mich, durch das Tasten suche ich den Weg. Alles ist unklar, doch ich kenne die ungefähre Richtung, welche ich gehen möchte. Durch die Suche nach diesem eigenen Standpunkt eine Erleichterungen erfahren und durch die Bezugnahme auf meine persönliche Sicht eine Ablösung von Automatismen und von willkürlichen Behauptungen. Dadurch kann ich mich an die Kunst annähern und hierin wieder Wahrheit fühlen. Zwischen die Empfindung und Tasten, Denken und Körperarbeiten kann ich eine besondere Stellung, die es mir ermöglicht die beiden Seiten zu sehen. Meine Fähigkeiten zum Verständnis meiner selbst und des anderen wurden dabei vertieft.
Das Hauptthema meiner künstlichen Arbeiten ist Landschaft. Für die harmonische Beziehung zwischen Mensch und Natur habe ich mich besonders interessiert. Der philosophische Aspekt des Daoismus ist bei der idealisierten Darstellung der Natur von besonderer Bedeutung. In der traditionellen chinesischen Weltanschauung bedeutet die Natur das Universum, das mit der Menschheit gemeinsam eine Welt bildet. Die Menschen sind ihrerseits ein Teil der Natur und die Natur spiegelt sich wiederum in der Arbeit der Menschheit. Die Natur ist keine Schaubühne für die Menschheit, auf der die Menschen allein ihre Geschichte spielen, sondern sie spielen mit der Natur gemeinsam eine Geschichte. Die Natur reflektiert und reagiert auf das menschliche Verhalten und ihren Seelenzustand. Eine harmonische Beziehung zwischen Menschen und Natur, zwischen innerer Welt und äußerer Welt, zwischen Geist und Körper zu bauen, ist ein Lebensprinzip und ewiges Streben der Chinesen.
In meinen Arbeiten benutze ich häufig Aquarellfarben und chinesische Farben. Ich benutze diese Materialien einerseits wegen ihres Bezugs zur traditionellen chinesischen Kultur. Ich kann meiner eigenen Kultur nicht ausweichen und gehe auch in meinen Arbeiten immer von ihr aus. In der chinesischen Malerei ist der Maler wie die Media der Natur, der Maler drückt durch Malerei den Geist der Natur aus. Da gibt es eine Form, die sowohl figurativ als auch abstrakt ist. Das ist die traditionelle chinesische Wahrnehmung: eine Darstellungsform zwischen Nachahmung und Loslösung von der Realität. Die Darstellung der eigener Persönlichkeit und die Einfühlung in die dargestellten Gegenstände werden miteinander verbunden. Dies stimmt auch mit dem Geist des traditionellen chinesischen Xieyi-Stils (den Sinn äußern) überein. Und es gibt in der chinesischen Malerei auch eine andere Form der Perspektive: Diese Perspektive hat nicht einen Fluchtpunkt sondern viel Punkte. Es ist eine Art Perspektive des Herzens. Der Maler und die Zuschau sind immer enthalten. Eine solche Perspektive lässt mich unter die Oberfläche sehen und schauen, was mich eigentlich bewegt: das Unaussprechliche, was dennoch gesagt werden möchte, das, was mich veranlasst zu suchen, was ich in meinen Arbeiten äußern möchte, im Laufe der Zeit bin ich immer empfindlicher für Wasserfarben und Tusche. Mehrere Farbschichten komponieren auf dem Papier oder auf Leinwand einen tiefen mystischen Farbenraum, nicht wegen des Farbtons an sich, sondern vielmehr wegen der Eigenschaften der Farben.
Die deutsche Romantik hat meiner Meinung nach eine ähnliche Weltanschauung. Die Künstler der Romantik drücken ihre innere Welt vermittels der subjektiven Betrachtung der Natur aus. Sie meinen, dass die Natur im menschlichen Herzen ist, die Naturschilderung ist demnach die Schilderung der menschlichen geistigen Welt. Der Mensch wird als ein Teil der Natur betrachtet. Das Thema ihrer Arbeiten ist die Beziehung zwischen der Natur und der Religion, das menschliche Denken und Betrachten der Natur.
„Schließe dein leibliches Auge, damit du mit dem geistigen Auge zuerst siehest dein Bild. Dann fördere zutage, was du im Dunkeln gesehen, dass es zurückwirke auf andere von außen nach innen.“ (Caspar David Friedrich)
Ich finde, das ist der Kern romantischer Kunstanschauung. In einem romantischen Landschaftsbild reflektiert die Außenlandschaft die Innenlandschaft und umgekehrt. Die Natur wird zum Ausdruck des menschlichen Innern, das wiederum durch sie nach außen geholt und im Gemälde entäußert wird.
Diese Malerei will also etwas Nicht-Fassbares, ein ganz eigenes Weltgefühl vermitteln; sie will dem Betrachter die Transzendenz im Irdischen zeigen. Die dargestellten Inhalte – belebt oder unbelebt – weisen auf Übersinnliches hin, sind Zeichen, sind „Hieroglyphen“.
„Die künstlerische Arbeit geht tief nach innen“ drückt eine meiner Überzeugungen aus: Das Herz kann uns bei weitem reichen, das Wesen und das „wahre Gesicht“ der Welt klar zu erkennen. Um einen richtigen Weg zu finden, müssen wir zu einem geistigen Horizont zurück finden, um die Dinge mit Aufmerksamkeit zu erfühlen und darüber nachzudenken. Kunst ist meiner Meinung nach ein intuitiver Ausdruck, eine Darstellung des Gefühls. Bei mir ist das Wort „Gefühl“ mit der seelischen oder psychischen Wirkung verknüpft, die ein Ergebnis der gesamten sinnlichen Wahrnehmung ist und oft eine Emotion mit mich bringt. Ich möchte mich ermutigt sehen, unter die blendende Oberfläche zu sehen und gewagt danach zu schauen, was mich eigentlich bewegt, das Unaussprechliche was dennoch gesagt werden möchte und mich rührt zu suchen.
Künstler des Monats Januar 2021: Bernhard Steuernthal
„Garten“, 2020, Öl auf Holz, 80 x 60 cm, 2.100,- €
„Kugel“, 2020, Öl auf Leinwand, 70 x 100 cm, 2.400,- €
„Lichtblau“, 2017, Öl auf Leinwand, 100 x 200 cm, 8.500,- €
„Transparent“, 2020, Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm, 4.400,- €
Über die Arbeit von Bernhard Steuernthal
Bernhard Steuernthal beendete zunächst eine Lehre in einer „nützlichen Kunst“, bevor er sich für die Malerei entschied. Er war ausgebildeter Schaufenstergestalter, als er mit achtzehn die Prüfung für Sonderbegabte an der Folkwangschule in Essen bestand. Er beendete dort sein Studium 1978 und ging nach Berlin, wo er auch heute lebt. Seine Abschlussarbeit in Essen waren Bewegungsstudien zu einer Aufführung des Tanztheaters von Pina Bausch, mit denen er sein handwerkliches Können als Zeichner unter Beweis stellte, denn alles, sagt Bernhard Steuernthal, kommt aus der Figur. Vor der Auflösung des Gegenständlichen in der Malerei kommt das genaue Hinsehen, der Pixelblick für das Kleinste und scheinbar Unbedeutende, über das er zeitgenössische Schnellseher in Alltag gewöhnlich hinwegsieht, weil seine längst kolonisierten Sinne dafür keinen Platz mehr haben. Und so führte der Wege über das figürliche Zeichnen zur Farbe, zur Gesetzmäßigkeit von Farbe und über die Farbe unweigerlich, notgedrungen und folgerichtig in die Ungegenständlichkeit.
Malerei ist Augenarbeit, ist Arbeit an der Fläche und mit Licht. Vor einer Leinwand zu stehen und zu einem Ausdruck gelangen zu wollen, entspricht etwa dem Versuch, eine Wand nicht nur zum Sprechen sondern zu einem Gespräch zu bewegen, sie zur Sprache zu bringen. Denn zunächst ist die Leinwand nichts als ein Ausschnitt der Wirklichkeit, ein künstlich festgesetzter Raum, auf dem etwas geschehen soll. Jede Begrenzung ist jedoch zugleich auch eine Aufforderung zum Überschreiten, Darüberhinausgehen und Überwinden. Diese Bilder zeigen, wie auf einer Fläche Raum, Transparenz und Tiefe entstehen können. Steuernthal hält sogar die Grenzen der Leinwand fließend und nimmt ihnen das Endliche, wenn er den Rahmen festlich vergoldet oder versilbert und zwischen Rahmen und Leinwand durch die sogenannte „Schattenfuge“ für das Bild einen zusätzlichen Raum zum Atmen schafft.
Bernhard Steuernthal nannte auf die Frage, von welchen Malern er beeinflusst worden sei: Rembrandt, Corinth, Per Kirkeby und Mark Rothko. Diese Auswahl aus der Bestenliste westlicher Malkunst zeigt die Verantwortlichkeit eines Künstlers der Gegenwart gegenüber der Tradition und der Moderne. Zugleich spricht sie von dem Versuch, durch sie dem zeitgenössischen Dilemma der Orientierungslosigkeit zu entgehen.
Auf der Suche nach künstlerischer Identität in der Malerei ist die Autonomie der Farbe der einzige Fixpunkt. Nur durch die Farbe ist es möglich – sag der Künstler – „ im Chaos das Eigene“ zu schaffen.
Er experimentiert mit der Schichtung von Primär – und Komplementärfarben, mit Farbfeldern, in denen helle Farbakzente dem Betrachter immer wieder Durchblicke und Ausgänge eröffnen. Allmählich entzerren sich diese Felder, die Pinselführung wird freier und weist aus einer genau festzulegenden Mitte hinaus. In dieser Zeit lernt er, die Leinwand zum Leuchten zu bringen.
Bernhard Steuernthal malt vorwiegend in Öl, er verwendet als Werkzeug jedoch nicht einen Pinsel, wie zu erwarten wären, sondern er trägt die Farbschichten mit dem Spachtel auf. Das bringt den Kunstmaler in die Nähe des handfesten Malerhandwerks, vor allem aber verkürzt sie den Abstand zwischen der Hand und dem Arbeitsmittel Farbe und erlaubt einen sparsamen, asketischen Farbauftrag. Der Farbkörper ist daher flächig, im Gegensatz zur Farbtiefe, die erzeugt wird.
Die Tiefe oder Körperlichkeit der Farbe entsteht allein beim Betrachter.
Und wenn es dem Maler gelingt, das Auge von der Wahrnehmung einer Farbtiefe zu überzeugen, ist er zugleich Handwerker, Wissenschaftler und Therapeut. Da Farbe auf jede Veränderung des Lichts reagiert, bleibt sie in Bewegung und dieses In-Bewegung-Bleiben wird daher auch der sinnlichen Erfahrung des Betrachters abverlangt.
Bei einigen Bildern brechen von den Rändern her – scheinbar aus dem Raum jenseits der Leinwand – ungerade Linien in die monochrome Farbe ein oder sie durchkreuzen die Leinwand. Was zunächst als Störvorgang daherkommt, hebt die Intensität der Farbe erst recht hervor. Es entsteht eine Art Spannung, für die eine Naturwissenschaftler Namen zur Verfügung hat: er würde von einem „Kraftfeld“ reden oder von „Wärme“, denn das, was sich hier ereignet, ist Energie. Energie in Form eines gemalten Bildes gibt der Behaglichkeit eines Zuhauses oder der Funktionalität eines Bürogebäudes, einer Fabrik mehr als eine neue Dimension. Sie verbreitet Unruhe und stellt ein Bezugssystem her, das es dort vorher nicht gab. Die Bilder sind dann imstande, der Übermacht der Wirklichkeit eine Vision von anderem Leben entgegenzusetzen. Die Bilder sind nicht das Produkt einer technischen Reproduktion und haben zunächst einmal keinen wirklichen Marktwert. Um sich einzulassen auf das, was an der Wand auf der Leinwand passiert, müssten alle Computer für längere Zeit abgeschaltet werden, um sich dem Farbereignis hinzugeben.
Ihn interessiert allein das Werk und deshalb gehört er zu den „letzten Werktätigen“ unserer Zeit, so die Bezeichnung des modernen Künstlers durch die Philosophin Hanna Ahrendt. Deshalb möchte ich mit dem Worten Hannah Arendt schließen: „(..) selbst wenn es stimmen sollte, dass der geschichtliche Ursprung der Kunst ausschließlich religiöser oder mythischer Natur wäre, so bliebe doch noch immer die Tatsache bestehen, dass die Kunst die Ablösung von Zauber, Religion und Mythos auf das Glorreichste überstanden hat“
Auszug auf dem Text von Rita Pokorny
Künstler des Monats Dezember 2020: Zhang Jian und Zhang Xiuzhu
Zhang Jian
Zhang Jian: Abstract Composition Nr. 1, 2016
Print on Fineart Paper, 80 x 80 cm, Edition 10 ( + 1 Artist Print), 800,- €
Zhang Jian: Abstract Composition Nr. 2, 2016
Print on Fineart Paper, 80 x 80 cm, Edition 10 ( + 1 Artist Print), 800,- €
Zhang Jian: Abstract Composition Nr. 2, 2016
Print on Fineart Paper, 80 x 80 cm, Edition 10 ( + 1 Artist Print), 800,- €
Unsichtbares wird sichtbar
Zhang Jian hat über viele Jahre eine Sprache in seiner Fotografie entwickelt, die sich ins Ungegenständliche bewegt. Seine Themen sind Bäume und Wände, die in seiner Fotografie eine Abstraktion bekommen haben. Diese Abstraktion ist in der Natur schon vorgegeben. Manchmal ist sein Thema zu erahnen, manchmal entstehen ganz andere Assoziationen zu seinen Fotos.
Zhang Jians Fotografien zeigen den Ansatz von fotografischer Malerei, eine Form der Poesie, die dem Betrachter eigene Bildwelten und Gefühle anbietet, um ihm seine persönliche Interpretation oder auch Inspiration zu ermöglichen. Dadurch lassen sich die Fotografien von Herrn Zhang nicht nur auf eine bestimmten Richtung festlegen.
Die Farbigkeit seiner Fotos sind von sehr kräftigen Farben bestimmt, wie Kobaltblau, Ultramarinblau bis zum Zinnober- oder Kadmiumrot. Andere Fotos zeigen eine sehr zarte Farbigkeit sowie Grautöne, die sich zwischen warmen und kalten Tönen bewegen. Die Ausdruckskraft seiner Fotos entsteht durch die Komposition des Bildausschnittes sowie durch die Verwendung seiner Farben.
Es gelingt Zhang Jian, in seinen Fotografien Nicht-Sichtbares in Sichtbares zu verwandeln. Dieses entspringt seiner Fähigkeit, genau hinzuschauen und dann mit der Kamera eine optimale Umsetzung zu erzielen.
Zhang Xiuzhu
Frozen Time Nr. 1, 2011
Acrylic on canvas, 160 x 160 cm, Preis auf Anfrage
Frozen Time Nr. 2, 2011
Acrylic on canvas, 160 x 160 cm, Preis auf Anfrage
Zhang Xiuzhu, geboren 1950, zählt heute zu den gefragtesten chinesischen Künstlern der „Neuen chinesischen Malerei“, ohne sich vom herrschenden Kunstbetrieb Chinas abhängig gemacht zu haben. Er selbst bezeichnet sich als halb-abstrakten bis abstrakten Expressionisten, dessen Techniken auf der Tradition und der Neudefinition der chinesischen Pinselzeichnung beruhen. Sein Werk umfasst Zeichnungen, Tuschemalerei, Acryl- und Ölgemälde, Reliefs, Skulpturen und raumgreifende Installationen.
Mit seinem künstlerischen Schaffen zählt er zur Avantgarde der „Neuen chinesischen Malerei“. In seinen einzigartigen Werken verbindet er eindrucksvoll zeitgenössische Kunst und Tradition. Ob er mit Tusche, Zeichnungen, Skulptur oder Ölmalerei arbeitet, begreift der die Techniken und Ausdrucksformen, die er einsetzt, als traditionelle, geistige Ausdrucksformen des chinesischen Stils. Für ihn besteht der einzige Unterschied nur in den Materialien. Er hat die Fähigkeit entwickelt, Geist, Ausdruck und Technik der östlichen Kunst frei und natürlich in eine Form des zeitgenössischen Ausdrucks zu übertragen.
„Der herausragende und wertvolle Aspekt seines künstlerischen Schaffens ist seine Suche nach einer gemeinsamen Basis zwischen zwei Polen der westlichen und östlichen Kulturen. Generell betont abendländische Malerei die Darstellung der äußeren Form des Subjekts, während die östliche Malerei die Erfassung ihres inneren Geistes oder der Essenz betont. Man kann sagen, dass Zhang Xiuzhu westliche Technik gebraucht, um die Tür zu östlichen Gefühlen und Gedanken aufzuschließen. Seiner Suche innewohnend ist ein starker Geist von Abenteuer und Kreativität.“
Sun Meilan (Kunstkritiker, Professor der China Central Academy of Fine Arts)
Künstlerin des Monats November 2020: Maryam Motallebazadeh
Zweite Welle/Ozeanische Gefühle II, 2016, Mischtechnik auf Leinwand, 80 x 60 cm, Preis auf Anfrage
Wolkenmeer/Ozeanische Gefühle IV, 2016, Mischtechnik auf Leinwand, 80 x 60 cm, Preis auf Anfrage
Gewitter/Ozeanische Gefühle III, 2016, Mischtechnik auf Leinwand, 120 x 80 cm, Preis auf Anfrage
Transformation/ Ozeanische Gefühle VII, 2016, Mischtechnik auf Leinwand, 120 x 80 cm, Preis auf Anfrage
Künstler des Monats Oktober 2020: Tang Zhigang
„Chaotisches Leben„, 2010, Öl auf Leinwand, 60 x 90 cm, 4.500,- €
„Das Geheimnis der Nacht“, 2014, Öl auf Leinwand, 60 x 90 cm, 4.500 €
„Foto-Shooting“, 2015, 60 x 80 cm, Öl auf Leinwand, 3.500,- €
„In Gefahr“, 2010, 70 x 80 cm, Öl auf Leinwand, 3.500,- €
Subsistenz und Trostlosigkeit – Eindruck von der „Landscape Narrative“-Serie von Tang Zhigang
Yang Dong Ph.D. (Kunsthistoriker)
Die Serie „Landscape Narrative“ von Tang Zhigang ist ein unvergessliches Werk, nicht wegen seiner visuellen Schönheit, die nicht als Streben des Malers wahrgenommen wird. Im Gegenteil, es ist die fast brutale Kraft in dem Gemälde, die ständig lautlos schreit und Sie dazu anregt und zwingt, die Gestalt des täglichen Lebens aufzudecken und die andere Seite der Welt zu untersuchen, die von Einsamkeit und Gleichgültigkeit, Lärm und Unruhe, Verlangen erfüllt ist und Verwirrung, genau wie ein anhaltender Albtraum, so real und so düster.
Mit den Autos, den Baumfäule, den koketten Frauen und den seltsamen Insekten ist „Landscape Narrative“ voller kafkaesker Metaphern. Das Auto ist zweifellos eines der wichtigsten Elemente, mit seinem frühen Erscheinen in der Serie „Urban Landscape“ des Malers vor zehn Jahren, das den Aufstieg der Städte und die Erweiterung der Moderne mit einer Art Optimismus innerhalb des damaligen Gemäldes widerspiegelt. In der „Landscape Narrative“ zehn Jahre später ist das Auto jedoch verrostet und beschädigt, der Erzverbrecher des postmodernen urbanen Symptoms und des schrillen Klangs im Ensemble der „Landscape Narrative“. Der Maler verbindet Gegenwart und Zukunft, Realität und Fantasie mit der freien und symbolisierten Kunstsprache, die uns plötzlich über Zeit, Leben und Existenz seufzen lässt. Wenn das Auto als Symbol der menschlichen Katastrophe im postindustriellen Zeitalter wahrgenommen werden kann, sind die Frauen jedoch ein Symbol voller Widersprüche. Es ist einerseits Gegenstand von Verlangen, Unruhe, Gleichgültigkeit und Depression, andererseits Gegenstand der Zerstörung, Entfremdung und Zerstörung. In der Umarmung in der Nacht, der unbeschreiblichen Nacht und der Braut, die Fotos macht, werden die Schönheit und Wärme von Frauen durch die eschatologischen Szenen zerstört, wobei die Aufrichtigkeit des Pfirsichblütengesichtes verschwunden ist, nur der verblassende Wohlstand und die Seltsamkeit und Absurdität der leeres Land übrig. Dies ist eine Ära des Fetischismus und auch eine Ära, die völlig von der erwarteten modernen Wohlfahrt abweicht. Die Frau, die im gefallenen Blütenblatt zu Füßen hängt, ist das brutalste Symbol der humanisierten Natur und des materialisierten Menschen. Sie zeigt, dass in dieser verlassenen Welt, in der wir leben, die Menschen alles bekommen, während sie alles verlieren, und der Todesstoß wurde durch das Verlangen des Menschen ausgelöst . Die Werke von Tang fliegen in dieser lauten und ungeordneten Kunstwelt seine eigene Farbe und lassen die Menschen meditieren, was sich nicht nur aus seiner kreativen Einsicht durch das visuelle Bild, sondern auch aus seiner Sorge um die Gesellschaft ergibt.
Aus den frühen Werken von Tang Zhigang können wir einige Geheimnisse und die symbolisierte Existenz finden, wie die mysteriöse Erkenntnis des Raumes sowohl in Incomplete Space (2001) als auch in Existence and Disappearance (2005). Darüber hinaus verbessert er in Landscape Narrative seine Beständigkeit des Schicksals und der Symbolisierung durch die reiferen, feierlicheren und mächtigeren Symbole und Sprachen, die den tragischen Sinn der Werke mit den Ergänzungen zur realistischen Besorgnis der Arbeit durch die Persönlichkeit vertiefen. Wie das alte Sprichwort sagt: „Mit 40 beginnt man die Welt zu verstehen.“ Nach seiner Serie von Urban Landscape und Illusory Landscape wechselt der 40-jährige Maler seinen Fokus von individueller Erfahrung zu Gruppenerfahrung. Während er die Illusion der Modernisierung durch Zeichnungen scharf kritisiert, zeigt er sein klares Bewusstsein und seine tiefe Sorge um die Welt Landschaftserzählung weit über den individuellen Ausdruck hinaus. Sie verursacht nicht nur den Schmerz des Sehens, sondern stellt auch den Beginn der Selbstbeobachtung des Lebens dar. Tatsächlich halten Tangs Erzählarbeiten immer Abstand zum Feld des Ereignisses, sondern eher in der Nähe die soziale Einstellung zur Kunst. Tang Zhigang hat extreme Ambitionen und den Geist von Außenseitern in der Kunst der Malerei und erwartet, durch seine Arbeiten den Kontext der Entwicklung und Transformation der zeitgenössischen Kultur und Wirtschaft zu interpretieren.
Künstlerin des Monats September 2020: HUANG Zhuoran
HUANG Zhuoran ist im Jahr 1981 in Guilin, Provinz Guangxi geboren. Sie hat Malerei und Bühnengestaltung an der Shanghai Theatre Academy studiert. Bereits im Kindesalter lernte sie Malerei bei dem renommierten Meister Yang Taiyan und später bei Prof. Liao Linshen. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Shanghai, Suzhou. Heute beschäftigt sie sich mit Malerei, Installation und Visueller Kunst. Sie nimmt seit vielen Jahren an nationalen und internationalen Projekten für junge Künstler teil. Ihre Werken befinden sich weltweit sowohl in öffentlichen als auch in privaten Sammlungen. Sie verbindet den zeitgenössischen westlichen Minimalismus mit chinesischer Kalligraphie. Sie kombiniert ihre Malerei mit multiplen Kunstformen wie Musik, Poesie, Theater und Installation. Ihre Werke weisen einen intensiven Ausdruck auf, sie sind poetisch und kontraststark. Sie versucht mit verschiedenen künstlerischen Sprachformen Geschichte niederzuschreiben und die Zukunft zu erkunden.
„Dancer“, 2019
oil an canvas, 80 x 60 cm, 2.000,- €

„Internity and Time“, 2019
oil on canvas, 120 x 120 cm, 4.500,- €

„Melody and Rhythm“, 2019
oil on canvas, 120 x 120 cm, 4.800,- €
„Soil and Dust“, 2018
oil on canvas, 100 x 100 cm, 4.500,- €











































































